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So sieht der neue Hauptbahnhof in Münster aus

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Helle Glasfassaden, modernes Design: Rund 40 Millionen Euro hat die Deutsche Bahn in den neuen Bahnhof in Münster investiert.

Eröffnet wurde der historische Bahnhof im Jahr 1890. Bis zum Jahr 2014 war er trotz zwischenzeitlicher Bauarbeiten ziemlich in die Jahre gekommen.

Am 24. Juni 2017 ist das Gebäude nach der Runderneuerung eröffnet worden. Wir haben uns den neuen Bahnhof genauer angesehen.

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Der Bahnhof in Münster gehört zu den großen im Nord-Westen Deutschlands. Etwa 68.000 Reisende nutzen ihn täglich. 400 regionale und überregionale Züge passieren den Bahnhof jeden Tag.

Die Bahnreisenden mussten sich in den vergangenen drei Jahren während der Bauarbeiten häufiger einschränken.

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Doch das Warten und die Geduld haben sich gelohnt. Am 24. Juni 2017 hat die Deutsche Bahn das renovierte Gebäude eröffnet. 

Für Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe ist er nun "ein gestalterisch hochwertiges und offene Enteé der Stadt". Die Fassade lässt schon von außen erahnen, was den Reisenden im Inneren erwartet.

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Wer den Bahnhof betritt, dem fällt schnell die lichtdurchflutete Eingangshalle auf. Sie ist etwa 150 Meter lang und 13 Meter hoch. Das Empfangsgebäude auf der Westseite integriert einen Altbau aus den 1950er Jahren.

Auf 8000 Quadratmetern bieten sich den Besuchern Läden, Sitzgelegenheiten sowie Geschäfte für Fastfood und Snacks. Etwa 100 Mitarbeiter der Deutschen Bahn und der Geschäfte im Bahnhof sind täglich vor Ort.

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Die klassischen Fahrpläne sind sogenannten digitalen Vitrinen gewichen. Laut Deutscher Bahn ist Münsters Bahnhof der erste in Nordrhein-Westfalen, der mit dieser Technik ausgestattet ist.  Diese sollen nach den Plänen der Bahn die Papieraushänge langfristig ersetzen.


Wer sich mit seinem Smartphone weitere Informationen einholen will, dem steht im Gebäude ein WLAN-Zugang zur Verfügung. 30 Minuten kann jeder Fahrgast kostenlos surfen. In der Nähe der Sitzgelegenheiten sind USB-Zugänge eingebaut.

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Die Bahn beschreibt den Hauptbahnhof in Münster als einen Einkaufsbahnhof.

An 365 Tagen im Jahr stehen den Reisenden vor und nach der Zugfahrt Einkaufsmöglichkeiten zur Verfügung.
Neben Bäckern und Fastfood-Restaurants gibt es auch eine Apotheke und einen kleinen Supermarkt.

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Neben digitalen Informationsmöglichkeiten und verschiedenen Shops stehen den Reisenden verschiedene Ort zur Verfügung, an denen sie sich ausruhen können.

Dazu zählen kurz nach der Eröffnung auch bunte Sitzkissen.

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Auch wenn der Bahnhof bereits feierlich eröffnet wurde, wird auch einige Tage später noch geschraubt und gebaut - das gilt sowohl für die Geschäfte im Erdgeschoss, als auch für die Verwaltungs- und Technikräume in den oberen beiden Geschossen.

An einigen Ecken sieht man Handwerker, Werkzeug und Baustoffe. Noch bleibt Einiges zu tun im neuen Bahnhof in Münster.

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So schön der Haupteingang des Bahnhofs bereits geworden ist - an der Ostseite muss noch weiter gebaut werden. 
Kabel liegen auf den Wegen, Bauzäune und Container sind aufgestellt. Das dort aufgehängt Banner verrät es: "Das wird der neue Hauptbahnhof von Münster" - jedenfalls von der Seite, die an den Bremer Platz grenzt.

Für Oberbürgermeister Lewe steht fest: "Wenn in rund zwei Jahren auch die Ostseite bebaut sein wird, hat der Hauptbahnhof endlich zwei Schmuckseiten und wird aufgrund der Fußgängertunnel und Verkehrsfunktion zentrales Verbindungselement zwischen Altstadt, Ostviertel und Hafenquartier sein."



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Auch wenn noch nicht alle Arbeiten erledigt sind, ist die Eröffnung des sanierten Hauptbahnhofes ein großer Schritt für Münster. Viel Lärm, Staub und auch viele Umwege fallen weg.

André Zeug, Vorsitzender des Vorstands der DB Station&Service AG ist zufrieden: "Münster hat jetzt einen der schönsten Bahnhöfe Deutschlands."

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Text und Fotos: Nico Buchholz
Quellen: Deutsche Bahn, Wikipedia

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